Stada: Investoren misstrauen Pharmakonzern

Übernahmepoker um MDax-Konzern
Investoren misstrauen Stada-Taktik

PremiumDer Pharmakonzern Stada verschiebt Gespräche mit den Bietern und erhöht seine Prognosen. Der Aufsichtsrat holt eine dritte Bank zu Hilfe. Einige Investoren zeigen sich skeptisch.

FrankfurtDer Pharmahersteller Stada ist mehr wert als die Börse und die Kaufinteressenten derzeit bieten. So lautet die implizite Botschaft, die der Vorstand des umkämpften Generikaherstellers am Freitag mit einer erhöhten Mittelfrist-Prognose verbreitete.

Unternehmenschef Matthias Wiedenfels will das operative Ergebnis (Ebitda) bis 2019 um bis zu 45 Prozent steigern, statt der bisher in Aussicht gestellten Erhöhung um rund ein Viertel. Die neue Guidance zeige, so sagte Wiedenfels gegenüber dem Handelsblatt, „dass die Firma stark ist, großes Potenzial hat, und dass wir die richtigen Schritte gehen“.

Auf die Märkte wirkt die Anhebung der Prognose wie eine nachträgliche Begründung für die einen...

 
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