Umbau belastet Ergebnis
Küchenhersteller Alno verdoppelt Verlust

Der angeschlagene Küchenhersteller Alno hat seinen Verlust im ersten Halbjahr verdoppelt und unter dem Strich ein Minus von 22,7 Mill. Euro verbucht. Vor allem die Kosten für den Konzernumbau belasteten das Ergebnis.

HB PFULLENDORF. Die Aufwendungen für das Sanierungsprogramm im ersten Halbjahr 2007 bezifferte der nach Marktanteilen größte Küchenhersteller Deutschlands mit 6,5 Mill. Euro, wie das Unternehmen am Montag im baden-württembergischen Pfullendorf mitteilte. Insgesamt werde die Restrukturierung das Jahresergebnis 2007 in zweistelliger Millionenhöhe belasten.

Alno-Vorstandschef Georg Kellinghusen bekräftigte sein Ziel, 2008 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. In zwei bis drei Jahren solle eine Umsatzrendite von mindestens fünf Prozent erwirtschaftet werden. „Im zweiten Halbjahr werden sich die eingeleiteten Sofortmaßnahmen ergebnisverbessernd auswirken“, hieß es in der Mitteilung. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 2,5 Prozent auf 305,2 Mill. Euro.

Kellinghusen war Mitte März als Finanzvorstand nach Pfullendorf gekommen und im Mai Vorstandschef geworden. Im Rahmen des Sparprogramms fielen konzernweit bislang 300 Arbeitsplätze weg. Bei der Alno-Tochter Wellmann in Enger (Nordrhein-Westfalen) sollen weitere Stellen wegfallen. Ende Juni waren im Alno Konzern noch knapp 2500 Menschen beschäftigt.

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