Umsatz- und Gewinnprognose bekräftigt
Puma bleibt auf Wachstumskurs

Der Sportartikelkonzern Puma sieht sich weiter auf Wachstumskurs und hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2003 bestätigt. Zugleich ließ Puma-Chef Jochen Zeitz durchblicken, dass das dritte Quartal für den fränkischen Konzern positiv verlaufen sei. Grund dafür ist unter anderem die populäre Sportlifestylemode des Konzerns.

HB MÜNCHEN. „Ich sehe den Quartalszahlen positiv entgegen“, sagte Vorstandschef Jochen Zeitz am Donnerstagabend in München. Puma werde dank starker Nachfrage nach seiner Sportmode, die auch in der Freizeit getragen wird, seine Jahresprognose erfüllen und den Umsatz währungsbereinigt um 40 Prozent steigern. Der Gewinn je Aktie soll sogar um 60 Prozent zulegen, nachdem das fränkische Unternehmen bereits im Vorjahr seinen Gewinn mehr als verdoppelt hatte. Puma wächst seit Monaten wesentlich stärker als die beiden viel größeren Marktführer Nike und Adidas-Salomon.

Die bei Anlegern beliebte Puma-Aktien legten nach den Aussagen des Puma-Chefs zeitweilig um drei Prozent auf ein Allzeithoch von 121 Euro zu. Später rutschte der Kurs aber rund zwei Prozent ins Minus auf 115,40 Euro, was Händler auf Gewinnmitnahmen zurückführten. „Die Aktien bleiben im Sektor unser Favorit“, sagte ein Händler. Der MDax für die mittelschweren Aktien notierte zur gleichen Zeit mit 0,5 Prozent im Minus.

Noch keine Aussage zu 2004

Mit Aussagen zum kommenden Jahr hielt sich Zeitz noch bedeckt. Für einen Jahresausblick sei es zu früh, sagte er. Klar sei, dass der positive Geschäftstrend sich fortsetzen werde. Puma hatte in den letzten drei Jahren die Erwartungen von Analysten regelmäßig übertroffen.

Der Puma-Chef bekräftigte, dass sich das Gewinn- und Umsatzwachstum in den nächsten Jahren abschwächen werde. „Man kann nicht immer 40 Prozent wachsen.“ Der Konzern habe bis Ende 2006 ein durchschnittlich zweistelliges Wachstum bei Umsatz und Gewinn geplant.

Der Konzern bleibe bei seiner selektiven Strategie, um die eigene Marke zu stärken. Puma-Schuhe gibt es in exklusiven Läden und Boutiquen sowie eigenen Geschäften. Unter Zeitz hatte Puma vor zehn Jahren eine Ertragskrise überwunden und mit der Konzentration auf auch in der Freizeit getragene Sportmode, der so genannten Sportlifestyle, enorme Zuwächse erzielt.

Zurückhaltend äußerte sich der Puma-Chef über eine engere Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart, über die mehrfach spekuliert wurde. Er wisse nicht, was der Verein für Vorstellungen habe, sagte Zeitz. Klar sei nur, dass Puma nach dem Einstieg bei Lazio Rom keine weiteren Finanzbeteiligungen bei Fußballvereinen anstrebe. Eine Zusammenarbeit mit Vereinen mache nur Sinn, wenn Puma von einer Trikotwerbung profitiere. Puma rüstet bereits den VfB Stuttgart aus.

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