Unbestätigte Berichte
MAN angeblich bei MTU Friedrichshafen aus dem Rennen

Daimler-Chrysler hat nach Informationen aus Finanzkreisen nicht vor, seine Großmotorentochter MTU Friedrichshafen an den Maschinenbau- und Nutzfahrzeug-Konzern MAN zu verkaufen.

dpa-afx FRANKFURT. Wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitagabend aus gut unterrichteten Quellen erfuhr, hat Daimler-Chrysler die MAN-Offerte wegen des zu niedrigen Preises und aus konzeptionellen Gründen abgewiesen. Daimler-Chrysler fürchtete vor allem, MAN würde als im Konkurrent im Industriemotorengeschäft zu stark werden.

Wie dpa-AFX weiter erfuhr, hätte MAN bei einem Zuschlag voraussichtlich auch Arbeitsplätze in der Verwaltung von MTU abgebaut. Daimler-Chrysler hatte jedoch Betriebsrat und Familiengesellschaftern signalisiert, einen Personalabbau oder eine Zerschlagung nicht zulassen zu wollen.

Der Stuttgarter Autobauer verhandelt den Informationen zufolge jetzt nur noch mit drei Bietern, darunter den Finanzinvestoren KKR und EQT. Die drei Kaufinteressenten dürfen nun in die Bücher schauen (Due Dilligence). Daimler-Chrysler will den Dieselmotorenbauer MTU Friedrichshafen noch in diesem Jahr für mehr als eine Milliarde Euro verkaufen.

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