Unternehmen schließt Zukäufe für Chemisparte nicht aus
Merck setzt auf Flüssigkristalle für Bildschirme

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck rechnet in seinem derzeit florierenden Flüssigkristallgeschäft bis zum Ende des Jahrzehnts mit einem jährlichen Wachstum von zehn bis 20 Prozent.

HB FRANKFURT. „Es ist schwer abzusehen, wie es in den weiteren Quartalen ausschaut. Deshalb sind wir eher konservativ. Für die kommenden fünf bis sechs Jahre erwarten wir zweistelliges Umsatz-Wachstum“, sagte Merck-Chemievorstand Thomas Schreckenbach, am späten Donnerstag in einem Reuters-Interview. Das bedeute Zuwächse zwischen zehn und 20 Prozent, fügte er hinzu. Merck ist der Weltmarktführer bei der Herstellung von Flüssigkristallen, die etwa bei Computer- und Fernsehflachbildschirmen, Notebooks oder Handy-Displays zum Einsatz kommen. Der Weltmarktanteil von Merck liegt bei 69 Prozent. Zudem schloss der Manager Zukäufe in der Chemiesparte nicht aus.

„Das erste Quartal war superb bei Flüssigkristallen. Bislang sieht es beim Trend im zweiten Quartal positiv aus,“ sagte der 57-jährige Manager. Im ersten Quartal hatte Merck in dem Geschäft ein Umsatzplus von 61 Prozent auf rund 136 Millionen Euro erzielt. Es trug erheblich zum Ergebnis im Konzern bei. Im Pharmabereich hatten die Darmstädter in den vergangenen Quartalen dagegen die starke Generikakonkurrenz bei dem Diabetes-Mittel Glucophage, zu spüren bekommen.

Seite 1:

Merck setzt auf Flüssigkristalle für Bildschirme

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%