Unternehmensführung und Arbeitnehmerseite angeblich fast einig
Daimler-Chrysler kurz vor Einigung über Sparprogramm

Daimler-Chrysler steht einem Zeitungsbericht zufolge dicht vor der Vereinbarung eines umfassenden Sparprogramms mit der Arbeitnehmerseite.

HB STUTTGART. Bereits Mitte nächster Woche werde der neue Mercedes-Chef Dieter Zetsche den Daimler-Aufsichtsrat auf einer Sitzung in Detroit über die Fortschritte beim geplanten Sparprogramm für die Nobelmarke unterrichten, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ vorab ohne Quellenangeben. In letzten Gesprächen zwischen Vorstand und Betriebsrat müssten nur noch Details zu Abfindungsregelungen geklärt werden.

Ein Daimler-Chrysler-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Ein Sprecher der IG Metall in Baden-Württemberg sagte nur: „Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen, das ist ein Erfolg.“ Konkrete Einzelheiten gebe es noch nicht zu dem neuerlichen Sparpaket. Der Ausschluss von Kündigungen bis 2012 war bereits im Beschäftigungspakt des vorigen Jahres vereinbart worden.

Dem Bericht zufolge könnten in deutschen Werken rund 5000 Stellen wegfallen, Zahlen dazu habe der Vorstand in den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aber noch nicht genannt. Die notwendigen Abfindungszahlungen könnten den Konzern mit einem dreistelligen Millionen-Betrag teuer zu stehen kommen, hieß es zudem.

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