US-Autobauer
Ford fährt dieses Jahr in Europa rote Zahlen ein

Die Euro-Schuldenkrise belastet das Geschäft der Autobauer. So rechnet nun der US-Autokonzern Ford in Europa mit einem dicken Minus für dieses Jahr. Finanzchef Booth äußerte sich am Mittwoch dennoch optimistisch.
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Detroit Der US-Autokonzern Ford rechnet nicht damit, in diesem Jahr in Europa aus den roten Zahlen zu kommen. Der Verlust könnte sich auf 500 bis 600 Millionen Dollar belaufen, sagte Finanzchef Lewis Booth am Mittwoch in der Firmenzentrale in Dearborn. Im vierten Quartal hatte der Autobauer in Europa ein Minus von 190 Millionen Dollar verzeichnet. Ford rechnet für 2012 mit einem Absatz am unteren Ende seiner Prognose.

Der zweitgrößte US-Autokonzern hatte in Europa bislang mit einem Branchenabsatz zwischen 14 und 15 Millionen Fahrzeugen kalkuliert - nach 15,3 Millionen im Vorjahr. Booth zeigte sich zuversichtlich, dank eines besser laufenden US-Geschäfts die Finanz-Ziele für den Gesamtkonzern dennoch erreichen zu können.

Die Euro-Schuldenkrise belastet das Geschäft der Autobauer in Europa, wo Überkapazitäten, geringe Margen und ein harter Preiswettbewerb den Absatz zudem drücken. Konkurrent GM plant Milliarden-Einsparungen und will seine verlustbringende Tochter Opel über eine Allianz mit der schwächelnden französischen PSA Peugeot Citroen in die Gewinnzone zurückführen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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