US-Autoindustrie
Obamas Dilemma mit GM

Im Ringen um die Zukunft der notleidenden US-Autobauer General Motors (GM) und Chrysler könnte Präsident Barack Obama in eine Zwickmühle geraten. Offenbar plant GM, der Regierung am Dienstag zwei Optionen anzubieten, die beide nicht gefallen dürften: Entweder der hoch verschuldete Konzern bekommt weitere Regierungs-Milliarden, oder er geht pleite - was den Verlust von zehntausenden Arbeitsplätzen bedeuten könnte.

rüd/HB DÜSSELDORF. Das berichtet das "Wall Street Journal". Die Opel-Mutter GM und Konkurrent Chrysler müssen am Dienstag in Washington Rechenschaft über die bisher erhaltenen Milliardenkredite ablegen und ein Sanierungskonzept vorlegen. Ansonsten könnte die Regierung die gewährten Milliardenkredite zurückfordern. Bislang haben die Autobauer 13,4 Mrd. Dollar aus dem Bankenrettungsfonds Tarp erhalten. Im Finanzministerium rechnet man offenbar damit, dass allein GM mindestens weitere fünf Mrd. Dollar braucht, um sich über das Quartal zu retten. Der Konzern wollte gegenüber dem Blatt keine Stellung nehmen.

Zu dem verlangten Sanierungskonzept gehört unter anderem, dass die Konzerne die Gewerkschaft UAW zu Konzessionen bewegen. Dies gestaltet sich...

 
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