US-Mischkonzern im Quartal mit Gewinnplus
Tyco wirft bei Investoren Fragen auf

Im abgelaufenen Quartal hat der US-Mischkonzern Tyco den Gewinn gesteigert. Dies ist vor allem Veräußerungserträgen und einem guten Geschäft im Medizinbereich zu verdanken. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde dennoch gesenkt.

HB BOSTON. Im dritten Quartal 2004/05 sei der Reingewinn auf 1,19 Mrd. Dollar von 922 Mill. Dollar im Vorjahr gestiegen, teilte das Unternehmen, dessen Produktpalette von Injektionsnadeln bis hin zu Plastikkleiderbügeln reicht, am Dienstag mit. Der Gewinn je Aktie habe sich auf 56 Cent von 43 Cent erhöht. Ohne Berücksichtigung einmaliger Einnahmen und Ausgaben habe das Unternehmen 50 Cent je Aktie verdient. Der Umsatz sei um 3,3 % auf 10,56 Mrd. Dollar gestiegen. Befragte Analysten hatten im Durchschnitt den Gewinn je Aktie mit 49 Cent und den Umsatz mit 10,67 Mrd. Dollar prognostiziert.

Tyco senkte die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr zum 30. September 2005 auf 1,85 bis 1,87 Dollar je Aktie. Das Unternehmen hatte zuvor den Gewinn ohne Sonderposten mit 1,88 bis 1,93 Dollar je Aktie prognostiziert. Die Senkung der Gewinnprognose warf bei Investoren die Frage über das Tempo des Umstrukturierungsprozesses auf. Bis zum März-Quartal 2006 will Tyco-Chef Ed Breen mehrere Geschäftszweige abgeben, die Kosten deutlich reduzieren und die Schulden merklich verringern.

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