US-Pharmakonzern verdoppelt Gewinn
Schering-Plough verdient prächtig

Dank extrem starker Umsätze mit Cholesterinsenkern hat der US-Pharmakonzern Schering-Plough seinen Gewinn im zweiten Quartal dieses Jahres mehr als verdoppelt.

HB NEW YORK. Das Nettoergebnis habe sich auf 517 Mill. Dollar von 237 Mill. Dollar erhöht, teilte das Unternehmen am Montag mit. Je Aktie verdiente der in Kenilworth im Bundesstaat New Jersey ansässige Konzern ohne Sonderposten 41 Cent und damit sechs Cent mehr als erwartet. Dies führten Experten vor allem auf Kostensenkungen zurück.

Ohne die beiden zusammen mit dem US-Pharmakonzern Merck & Co vertriebenen Cholesterinsenker Zetia und Vytorin setzte Schering-Plough im zweiten Quartal 3,18 Mrd. Dollar um, ein Plus von 13 Prozent. Diese Präparate eingerechnet kletterte der Konzernumsatz um 15 Prozent. „Vytorin und Zetia sind die einzigen größeren Cholesterinsenker-Marken, die ihren Marktanteil in den USA 2007 erhöht haben“, erklärte Schering-Plough. Konkurrenzprodukten wie Pfizers Lipitor hatte zuletzt Wettbewerb von Nachahmermedikamenten zu schaffen gemacht. Vytorin und Zetia kamen zusammen auf weltweite Umsätze von 1,2 Mrd. Dollar, ein Plus von 30 Prozent.

Schering-Plough hatte im Frühjahr mitgeteilt, das Pharmageschäft Organon von Akzo Nobel zu übernehmen. Der Konzern sei auf Kurs, den rund elf Mrd. Euro teueren Zukauf bis Jahresende abzuschließen, hieß es. Mit dem Pharmageschäft der Niederländer dürfte das Branchengewicht des US-Konzerns künftig noch weiter zunehmen. Die Aktien von Schering-Plough lagen im frühen US-Handel 0,6 Prozent im Plus.

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