US-Pharmakonzerns
Johnson & Johnson profitiert vom schwachen Dollar

Gewinn hui, Umsatz pfui. So lautet das Kurzfazit zu den Quartalszahlen von Johnson & Johnson. Probleme mit rezeptfreien Arzneimitteln haben sich negativ auf den Umsatz des US-Pharmakonzerns ausgewirkt. Dafür sah es dank des Dollars beim Gewinn gut aus.
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HB NEW YORK. Jüngste Rückrufe solcher Mittel drückten den Umsatz im dritten Quartal um knapp ein Prozent auf 14,98 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit Erlösen von 15,19 Mrd. Dollar gerechnet. Dank des schwachen Dollar, der amerikanische Produkte im Ausland verbilligt, konnte J&J seinen Gewinn aber stärker als erwartet um zwei Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar steigern. Der Konzern hob deswegen auch seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.

An der Börse überwog aber zunächst die Enttäuschung über die Umsatzzahlen: Die Aktie gab vorbörslich rund zwei Prozent nach.

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