Verbraucher scheuen größere Anschaffungen
Chrysler: Lage auf dem Automarkt hat sich verschlechtert

Die Lage auf dem US-Automarkt trübt sich nach Angaben der Daimler-Beteiligung Chrysler weiter ein. „Nach meiner Einschätzung sind wir schon länger in einer Art Rezession als es uns bewusst war“, sagte Chryslers Vize-Chef Jim Press am Freitag.

rtr NEW YORK. Der Februar sei schlechter als üblich gelaufen und auch das Jahr werde sehr schwer werden. „Wir sehen inzwischen, dass sich der Einfluss der strikteren Kreditvergabe auf immer mehr unserer Kunden auswirkt.“ Die vielfach geäußerte Prognose, es werde im zweiten Halbjahr wieder aufwärts gehen, sei eher Wunschdenken. „Ich glaube nicht, dass es viel Raum für Wachstum geben wird“, sagte Press. „Ich denke eher, dass noch mehr schlechte Nachrichten kommen werden.“

Die gestiegenen Benzinpreise, der schwache Eigenheim-Markt und die Krise der Hypotheken- und Kreditwirtschaft haben Sorgen verstärkt, die US-Wirtschaft könnte in eine Rezession laufen und die Verbraucher deswegen große Anschaffungen wie Autokäufe verschieben.

Daimler hatte Mitte 2007 rund 80 Prozent der Anteile an seiner verlustreichen Tochter Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus verkauft.

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