Verfahren eingestellt
Chronik: Der Mannesmann-Prozess

Am 29. November 2006 hat das Landgericht Düsseldorf das mehrere Jahre andauernde Mannesmann-Verfahren eingestellt. Eine Chronik.
  • 14. November 1999: Vodafone-Chef Chris Gent legt ein Übernahmeangebot vor. Mannesmann-Lenker Klaus Esser lehnt ab und sucht selbst nach Fusionspartnern.
  • 3. Februar 2000: Mannesmann und Vodafone beschließen nach einem teueren Kampf um die Gunst der großen Investoren eine Fusion.
  • 18. Februar 2000: Die IG Metall spricht von „unanständig hohen“ Zahlungen an Mannesmann-Manager. Damit gelangt die Höhe der Abfindungen an die Öffentlichkeit.
  • 23. Februar 2000: Die Stuttgarter Anwälte Binz und Sorg reichen Strafanzeige gegen Esser wegen Verletzung des Aktiengesetzes ein.
  • 17. Februar 2003: Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Untreue gegen Esser, die Mitglieder des Aufsichtsrats Joachim Funk, Josef Ackermann, Klaus Zwickel und Jürgen Ladberg. Auch Protokollführer Dietmar Droste wird angeklagt.
  • 22. Juli 2004: Das Düsseldorfer Landgericht spricht die sechs Angeklagten frei. Die Staatsanwaltschaft kündigt Revision vor dem Bundesgerichtshof (BGH) an.
  • 21. Dezember 2005: Der BGH verweist das Verfahren an das Landgericht Düsseldorf zurück.
  • 26. Oktober 2006: Die Neuauflage des Mannesmann-Verfahrens beginnt.
  • 29. November 2006: Das Verfahren wird eingestellt.
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