Verkauf erwogen
Ford setzt Aston Martin auf die Abschussliste

Ford geht es schlecht. Das Unternehmen schreibt roten Zahlen. Zur Sanierung erwägt der zweitgrößte US-Autobauer nun nicht mehr nur, seine Töchter Jaguar und Land Rover zu verkaufen. Nun könnte es auch Aston Martin treffen. Nur eine Ford-Luxusmarke kann sich bis dato in Sicherheit wiegen.

HB NEW YORK. Der Konzern teilte am Donnerstag mit, zur Debatte stünden ein teilweiser oder kompletter Verkauf der Sportwagen-Tochter. Alle strategischen Möglichkeiten würden geprüft. Ob die Überlegungen aber tatsächlich zu einem konkreten Ergebnis führen, sei nicht gewiss.

Zugleich erklärte der Konzern, dass über die Zukunft der anderen Luxusmarken des Konzerns bislang keine Entscheidung getroffen worden sei. Hier werde weiter an einem Überblick über die strategischen Alternativen gearbeitet. Einem Medienbericht aus der vergangenen Woche zufolge plant Ford den Verkauf der Luxusmarken Jaguar und Land Rover an eine Investmentfirma. Dass bei Jaguar „alle Optionen“ geprüft würden, hatte Konzernchef Bill Ford bereits vor Wochen gesagt.

Die Luxusmarken-Sparte Premier Automotive Group schreibt wie der Gesamtkonzern rote Zahlen. Zu der Sparte gehört neben Jaguar – inklusive der Schwestermarke Daimler –, Aston Martin und Land Rover auch Volvo. Beim schwedischen Autobauer gibt es bislang aber keine Verkaufspläne.

Ford kämpft wie auch der Branchenprimus General Motors auf dem Heimatmarkt mit massiven Überkapazitäten und Marktanteilsverlusten. Die Kunden greifen lieber zu japanischen oder auch deutschen Fabrikaten. Im Gegenzug steigen die Kosten bei Rohstoffen sowie Pensionen und Gesundheitsausgaben für die Mitarbeiter.

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