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Drei Energieversorger starten Kooperation

Die Energieversorger EnBW, Eon und Vattenfall starten ihre angekündigte Kooperation in der Stromproduktion. Die drei Unternehmen wollen die Informations- und Steuerungssysteme für ihre Übertragungsnetze zusammenschalten. Damit soll verhindert werden, dass zeitweise für eine Region zu viel und für eine andere zu wenig Strom produziert wird.

HB BERLIN. Das Kooperationsmodell beginne nach dem erfolgreichen Abschluss des Testbetriebs an diesem Mittwoch, teilten EnBW Transportnetz, Eon Netz und Vattenfall Europe Transmission mit.

Von dem Modell erhoffen sich die Aktuere eine deutliche Reduzierung der Kosten. Vom kommenden Jahr an erwarten sie Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe. Diese Kosten entstehen bisher durch das so genannte "Gegeneinanderregeln", also durch das Ungleichgewicht von Strombedarf und-angebot in den einzelnen Zonen. Bisher haben die vier großen Konzerne - außer EnBW, Eon und Vattenfall noch RWE - jeweils ein eigenes Übertragungsnetz und sorgen in ihren separaten Regelzonen für die Stromversorgung. Das Problem des Gegeneinanderregelns ist auch einer der Gründe, warum Experten ein insgesamt einheitliches Netz befürworten.

RWE beteiligt sich nicht an der Kooperation. Die drei Akteure betonten jedoch am Mittwoch, dass "das Modell jederzeit kurzfristig national und international erweiterbar" sei. Außerdem wollen die drei Betreiber die Zusammenarbeit weiter ausbauen.

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