Versorger
Vattenfalls Netzverkauf verzögert sich

Vattenfall hat im ersten Vierteljahr einen Gewinnzuwachs erzielt. Der schwedische Energiekonzern ist für die Zukunft aber skeptisch: In den kommenden Quartalen werde das Ergebnis wegen sinkender Elektrizitätspreise aber schwächer ausfallen, warnte der fünftgrößte Stromproduzent Europas.

HB STOCKHOLM. Der geplante Verkauf der Fernleitungsnetze in Deutschland verzögere sich voraussichtlich bis in die zweite Jahreshälfte. Der vom Staat kontrollierte Konzern hatte die Veräußerung vergangenes Jahr angekündigt. Die anderen Betreiber der vier Höchstspannungsnetze sind Eon, RWE und EnBW.

Der Betriebsgewinn stieg im ersten Quartal um 13 Prozent auf umgerechnet 1,2 Mrd. Euro. Der Umsatz des auch in Polen und Großbritannien aktiven Konzerns kletterte um 16 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro.

In Deutschland und Polen stieg der Umsatz um 18,7 Prozent. Konzernchef Lars G. Josefsson verwies auf den Stillstand der beiden norddeutschen Vattenfall-Atomreaktoren in Brunsbüttel und Krümmel: "Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und der schwächeren Nachfrage plus der Tatsache, dass zwei unserer Atomreaktoren weiter nicht produzieren, bin ich mit den Erträgen sehr zufrieden." Die Meiler in Krümmel und Brunsbüttel waren im Sommer 2007 nach Störfällen abgeschaltet worden.

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