Volkswagen
Der Salzburger Frieden

PremiumVW-Patriarch Ferdinand Piëch geht auf VW-Chef Martin Winterkorn zu – und sorgt mit dem überraschend verkündeten Friedensschluss erst einmal für Ruhe. Doch welcher Plan steckt dahinter?

FrankfurtFerdinand Piëch ist kein Freund großer Reden. Um Mitarbeiter wie zuletzt VW-Vorstandschef Martin Winterkorn zu demontieren, genügen ihm wenige Worte: „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn.“ Bis gestern Nachmittag schwieg der mächtige Patron nach der Demontage, dann erklärte er dem Handelsblatt: „Herr Winterkorn und ich haben uns vergangene Woche ausgesprochen. Wir haben vereinbart, dass wir weiter zusammenarbeiten werden.“
Es ist ein überraschender Friedensschluss. Nicht nur, dass am Donnerstagmorgen noch gestreut wurde, Piëch betreibe unverändert eine Ablösung von Winterkorn. Mehr noch. Bei dem Treffen des Präsidiums vergangenen Donnerstag in Salzburg war es mitnichten friedlich zwischen Winterkorn und Piëch zugegangen.

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