Volkswagen-Nachfolgediskussion: Ein Schauspiel mit vielen Verlierern

Volkswagen-Nachfolgediskussion
Ein Schauspiel mit vielen Verlierern

PremiumFerdinand Piëch hat mit der Demontage von VW-Chef Martin Winterkorn die Machtfrage gestellt. Aufsichtsratschef Piëch pokert: Wer wird der neue Leitwolf? Der Handelsblatt-Leitartikel.

Zu besonderen Gelegenheiten, die er selbst erwählt, wirkt Ferdinand Piëch wie jemand, dem der ganze Volkswagen-Konzern gehört. Dann guillotiniert der Vorsitzende des Aufsichtsrats schon mal öffentlich oder halböffentlich einen Porsche-Chef oder kritisiert die aus seiner Sicht offenbar eingeschränkte Zukunftsfähigkeit des Wolfsburger Zwölf-Marken-Reichs. Kurz vor dem vorigen Wochenende stellte er Martin Winterkorn bloß, den bislang ziemlich frei schaltenden Vorstandsvorsitzenden – und ein Ingenieur im Geiste wie Piëch. Die beiden waren fast 35 Jahre zusammen durch dick und dünn gegangen. „Ich bin auf Distanz“, lautet das Verdikt des Autokraten. Das Problem bei diesem Königsdrama von shakespearehafter Dimension ist nur: Piëch...

 
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