Volkswagen ohne Piëch
Abschied des Patriarchen

PremiumDer Rückzug von Ferdinand Piëch aus dem Aktionärskreis von VW hat weitreichende Folgen für das Unternehmen. Auch wenn die Familie seine Aktien übernimmt, wird sich die Rolle des Clans für den Autohersteller verändern.

FrankfurtEigentlich hatte Ferdinand Piëch sein Erbe längst geregelt. Den Einfluss seiner Nachfahren auf den Volkswagen-Konzern wollte er über zwei Stiftungen absichern: In den beiden Privatstiftungen „Ferdinand Karl Alpha“ und „Ferdinand Karl Beta“ ruht sein Aktienpaket, das 14,7 Prozent an der Porsche SE – mit einem aktuellen Wert von gut einer Milliarde Euro – hält. Mit den Anteilen kontrolliert die Familie die Mehrheit von Volkswagen. Und laut Stiftungssatzung sind die Aktien praktisch unverkäuflich. 
Doch kurz vor seinem 80. Geburtstag, den er im April feiern wird, hat der Patriarch seine Meinung geändert. Der Porsche-Enkel, ehemalige Vorstandschef und Großaktionär will sich...

 
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