Volkswagen
Umbau kostet bis zu 30.000 Stellen

PremiumVW-Chef Matthias Müller plant den großen Schnitt: Bis zu 30.000 Stellen sollen bis 2020 wegfallen. Betroffen sind vor allem deutsche Standorte. Der Fokus soll künftig auf E-Autos und Digitalisierung liegen.

Wolfsburg/Frankfurt/Düsseldorf/MünchenDer Aufsichtsrat von Volkswagen soll am heutigen Freitag weitreichende Entscheidungen treffen. Auf der Tagungsordnung steht der sogenannte „Zukunftspakt“. Kern des zwischen Vorstand und Betriebsrat verhandelten Sparpakets ist eine Reduzierung der Kosten um knapp vier Milliarden Euro bis 2020. Dazu zählt auch der Abbau von bis zu 30.000 Stellen, zwei Drittel davon in Deutschland, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen.

Das Sparpaket soll vor allem die VW-Standorte in Norddeutschland treffen. Der Betriebsrat um Bernd Osterloh hat in den Verhandlungen aber durchgesetzt, dass alle Standorte erhalten bleiben. Zudem soll der Abbau in Deutschland sozialverträglich geschehen, vor allem durch Frühverrentung und Altersteilzeit....

 
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