Volkswagen: Winterkorn kämpft

Volkswagen
Winterkorn kämpft

PremiumAufsichtsratschef Piëch entzieht VW-Chef Winterkorn ohne Vorwarnung das Vertrauen. Doch der will nicht einfach aufgeben – und sucht Verbündete im Aufsichtsrat. Der Autokonzern steht vor einem harten Machtkampf.

München/FrankfurtGeschichte wiederholt sich nicht. Als Ferdinand Piëch mit nur sechs Wörtern Volkswagen-Chef Martin Winterkorn öffentlich düpierte, erinnerte er an frühere Vorfälle. „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“, teilte der mächtige VW-Aufsichtsratschef Piëch zum Wochenausklang über den „Spiegel“ mit. Mit ähnlich scharfen Sätzen hat Piëch schon Winterkorns Vorgänger Bernd Pischetsrieder und Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking aus dem Amt gejagt. Doch Winterkorn denkt nicht daran, klein beizugeben.

Der Mann, der den Volkswagen-Konzern zum erfolgreichsten Unternehmen Europas gemacht hat, kämpft. „Herr Winterkorn will seinen Posten als Vorstandsvorsitzender von Volkswagen nicht räumen“, hieß es im Umfeld des Konzernlenkers. Anders als sein Vorgänger...

 
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