VW-Affäre
Piëch wehrt sich gegen Vorwürfe

Volkswagen -Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch wehrt sich massiv gegen Verdächtigungen, er habe als Vorstandschef Kenntnis von Lustreisen und Korruption bei Europas größtem Autokonzern gehabt.

HB HAMBURG. Die Behauptung, dass bei Volkswagen zwischen den Jahren 1997 und 2002 eine Kostenstelle untersucht worden sei, über die bestimmte Spesen abgerechnet wurden, sei falsch, erklärte VW am Montag in Wolfsburg.

Es habe keine Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten bei der Spesenabrechung gegeben. "Der Konzern und sein damaliger Vorstandsvorsitzender hatten insofern keinerlei Kenntnis von den Veruntreuungen.“

Im Prozess gegen den früheren Betriebsratschef Klaus Volkert und den Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer will die Staatsanwaltschaft weitere Zeugen vernehmen, um Piechs Rolle zu beleuchten. Unter anderem soll der heutige Audi -Chef Rupert Stadler gehört werden, der zwischen 1997 und 2002 engster Mitarbeiter des VW -Chefs war. Auch den früheren VW -Finanzchef Bruno Adelt will die Staatsanwaltschaft als Zeugen hören.

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