VW, Daimler, BMW, Bosch und ZF
Ein Kartell der geballten Unschuld

PremiumDie Autohersteller, gegen die das Kartellamt ermittelt, wehren sich gegen die Vorwürfe und sind sich keiner Schuld bewusst. Sie haben die Gespräche bei Verbandstreffen sogar von den Hausjuristen vorab überprüfen lassen.

Frankfurt/DüsseldorfFür Kartellabsprachen sind Treffen unter dem Dach eines Verbandes denkbar ungeeignet. Solche Veranstaltungen sind wegen der vielen Teilnehmer nicht nur halböffentlich, sie werden von den Wettbewerbshütern auch mit Argwohn beobachtet. So ist es auch bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl, die die Interessen der deutschen Stahlproduzenten bündelt. Gleich zu Beginn von Zusammenkünften werde klar gesagt, dass nicht über Preise geredet werden dürfte, berichten Vertreter aus der Industrie. Die Branche hat gelernt: Zu oft standen deren Unternehmen in der Vergangenheit wegen Kartellabsprachen am Pranger. Wegen Kungeleien etwa bei Draht, Bau- oder Edelstahl hatten Behörden Ermittlungen eingeleitet und zum Teil hohe Strafen ausgesprochen....

 
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