VW in den USA
„Keine Kernschmelze, aber auch kein Alltagsgeschäft“

PremiumVolkswagens Verkäufe in den USA sind im Oktober nicht eingebrochen. Mit einem Sonderrabatt und Marketinghilfen hat der Autobauer die Auswirkungen des Diesel-Skandals abgemildert. Was die VW-Händler vor Ort sagen.

New YorkMatthew Welch war rundum zufrieden mit seinem Leben. Vor fast einem Jahrzehnt hatte er eine Volkswagen-Autohandlung in Seattle gekauft, die mit der Zeit immer besser lief. Der Amerikaner beschäftigt vom Parkplatzwächter über Mechaniker bis zum Verkäufer mehr als 70 Mitarbeiter. Auch seine Frau hilft mit: Sie organisiert Hilfsaktionen der Belegschaft für Notleidende in der Nachbarschaft. Die Zufriedenheit zeigt sich auf Welchs Foto auf seiner Firmen-Website: Dort hält er lächelnd seinen Hund, einen Beagle, ins Bild.

Aber der Vater von drei Kindern hat nun schlimme Sorgen. Der Skandal um die Dieselmotoren war schon schlimm genug. Aber dass der...

 
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