VW soll eingebunden werden
Piech befürwortet MAN-Scania-Fusion

Ferdinand Piech, der Aufsichtsratsvorsitzende bei Volkswagen, hat sich zustimmend zu einem Zusammenschluss der beiden Nutzfahrzeughersteller MAN und Scania geäußert. Gleichzeitig dementierte Piech Presseberichte, er befürworte eine Zerschlagung des MAN-Konzerns.

HB FRANKFURT. Eine europäische Nutzfahrzeug-Allianz ist Piech zufolge das Ziel gewesen, als sich VW unter seiner Führung als Vorstandsvorsitzender im Jahr 2000 mit 34 Prozent der Stimmrechte an dem schwedischen Lkw-Produzenten Scania beteiligt hatte und damit der größte Einzelaktionär wurde. Vor kurzem ist der Wolfsburger Automobilkonzern außerdem bei MAN mit 15 Prozent zum größten Einzelaktionär aufgestiegen.

Piech wollte sich nich t dazu äußern, ob er MAN-Chef Hakan Samuelsson für den richtigen Mann an der Spitze eines fusionierten Lkw-Konzerns halte. Für eine solche Entscheidung sei es noch zu früh, sagte er.

Die Vorzüge eines Zusammenschlusses im Lkw-Sektor liegen laut dem Manager bei „Kostenvorteilen dank Gleichteilen sowie einer Ergänzung in den Märkten“. Sollte eine breit angelegte Allianz zustande kommen, in die auch die brasilianischen Aktivitäten von VW bei schweren Nutzfahrzeugen eingebunden würden, so wäre der Export von VW-Lkw nach Osteuropa eine Option, führte Piech weiter aus.

Sowohl MAN als auch Scania konzentrieren sich vor allem auf die europäischen Märkte, wohingegen die beiden weltgrößten Hersteller, Daimler-Chrysler und Volvo, regional stärker diversifiziert sind und auch in Nordamerika und Asien umfangreiche Aktivitäten haben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%