Wacker-Chemie-Chef Staudigl
„Krisen verführen dazu, sich einzuigeln“

PremiumDer Wacker-Chemie-Chef über die Flüchtlingsfrage, die Verantwortung der Firmen und die Folgen der wechselhaften Energiepolitik.

MünchenRudolf Staudigl ist einer der wenigen deutschen Manager, die sich in die politische Diskussion einmischen und klar Stellung beziehen. Der 61-jährige Chef der Münchener Wacker Chemie AG weiß um die Nöte energieintensiver Firmen. Er sorgt sich um die Einheit in Europa und den Freihandel in der Welt.

Herr Staudigl, Ihr größter Produktionsstandort liegt in Burghausen, direkt an der Grenze zu Österreich. Von dort drängen täglich Tausende Flüchtlinge nach Deutschland. Wie erleben Sie dies?
Wir sind in der Tat nahe dran. Einmal sind sogar einige Flüchtlinge auf unser Werksgelände gekommen. Die dachten, sie hätten einen Grenzzaun nach Deutschland überwunden. Unser...

 
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