Wegen Haarrissen sind 60 Züge in der Reparatur
Siemens hinkt mit "Combino"-Sanierung hinterher

Der Siemens-Konzern hat noch kein endgültiges Konzept zur Sanierung der von Konstruktionsmängeln betroffenen Straßenbahnen des Typs „Combino“.

HB ERLANGEN. „Wir sind noch nicht so weit“, sagte eine Sprecherin der Siemens-Sparte Transportation Systems am Mittwoch. Es werde aber mit Hochdruck daran gearbeitet. Bis wann den Betreibern eine passende Lösung vorgelegt werden könne, wollte die Sprecherin nicht sagen. „Wir wollen keine spekulative Diskussion“, betonte sie. Weltweit sind mehr als 400 „Combino“-Züge im Einsatz. Davon sind nach Siemens-Angaben derzeit 60 wegen Reparaturarbeiten oder zur Überprüfung außer Betrieb. Bei den Zügen waren Haarrisse in der Verbindung zwischen Dach und Wänden aufgetreten. Für das Sanierungskonzept hat der Siemens-Konzern 296 Millionen Euro an Rückstellungen eingeplant.

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