Wegen Konjunkturflaute
Metallindustrie: Streit über Tariferhöhung bahnt sich an

Die Konjunkturkrise hat die Metallindustrie voll erwischt. Deswegen könnten viele Betriebe die für Mai vorgesehen Tariferhöhung verschieben, kündigte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall an. Für die Gewerkschafter soll das aber eine Ausnahme bleiben. Das sieht nach Streit aus.

HB BERLIN. In der Metall- und Elektroindustrie bahnt sich im Zuge der Finanzkrise ein Streit über die anstehende Lohnerhöhung für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten an. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall erklärte, aufgrund der dramatisch verschlechterten Wirtschaftslage müssten voraussichtlich viele Betriebe die für Mai in Aussicht gestellte zweite Stufe der Tabellenerhöhung verschieben. Er halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass die Arbeitnehmerseite der Verschiebung zustimme, erklärte Kannegiesser. Die IG Metall wies dies brüskiert zurück.

„Eine Verschiebung der Tariferhöhung wird der Ausnahmefall sein“, erklärte IG-Metall-Chef Berthold Huber. Nur wenn Unternehmer und Betriebsrat im Einzelfall gemeinsam der Auffassung seien, „dass eine Verschiebung angesichts der wirtschaftlichen...

 
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