Weiterbildungsprogramm geplant
VW streicht fast 4000 Stellen in Brasilien

VW baut in Brasilien fast 4000 Stellen ab. In den Werken Taubaté und Anchieta sollen insgesamt 3933 Arbeitsplätze verschwinden, teilte das Unternehmen am Sonntag in Wolfsburg mit.

HB/dpa WOLFSBURG. An beiden Standorten werde die Arbeitszeit verkürzt. Grund sei die Schwäche des brasilianischen Automarktes und wichtiger Export-Märkte. Der Stellenabbau solle sozialverträglich geschehen. Die betroffenen Mitarbeiter sollten an einem Weiterbildungsprogramm teilnehmen und anschließend vermittelt werden.

„Wir sind optimistisch, dass es uns gelingen wird, einen großen Teil der Mitarbeiter in andere VW-Werke oder in neue Arbeitsverhältnisse zu vermitteln“, sagte Vorstandsmitglied Peter Hartz. Für einen Übergangszeitraum werde VW allen Mitarbeitern das volle Gehalt weiter zahlen. Wie lang dieser Zeitraum sein wird, konnte ein VW-Sprecher auf Anfrage nicht sagen.

Volkswagen do Brasil beschäftigt insgesamt 25 000 Mitarbeiter in fünf Werken und sei damit größter Arbeitgeber in der Automobilindustrie in Brasilien. Das Unternehmen verkaufte dort nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 382 000 Fahrzeuge und erzielte einen Marktanteil von 23 Prozent.

VW werde in Brasilien zusammen mit öffentlichen und privaten Partnern eine neue Gesellschaft nach dem Vorbild der AutoVision in Wolfsburg gründen. AutoVision soll unter anderem über die Ansiedlung von Lieferanten und die Schaffung einer Personal-Service-Agentur neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

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