Weltmarkt
Die Schwellenländer rüsten auf

PremiumDeutsche Rüstungsgüter sind im Ausland besonders beliebt. Vor allem arabische Staaten sind kaufwillig. Doch die Exportpolitik in Sachen Leopard zeigt das Dilemma, in dem die Hersteller stecken.

Die Bundesregierung hat es unmissverständlich klargemacht: Ein Verkauf von Panzern in den Nahen Osten soll es nur noch in absoluten Ausnahmefällen geben, eher sogar überhaupt nicht. Gezogen hat diese Linie Sigmar Gabriel (SPD), der als Wirtschaftsminister für diese sensible Industrie zuständig ist. Den deutschen Waffenproduzenten stößt diese harte Haltung auf. Denn die Region ist besonders an ihren Produkten interessiert. Und ohne Export sind die Kapazitäten in der deutschen Rüstungsindustrie nicht zu halten, argumentieren die Unternehmen.

Vor allem arabische Staaten wollen Kampfpanzer, der von Krauss-Maffei Wegmann gebaute Leopard 2 steht ganz oben auf der Wunschliste. Als aber Saudi-Arabien einen Großauftrag mit...

 
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