Weltstahlpräsident Wolfgang Eder: „Viele hängen noch an den Hochöfen“

Weltstahlpräsident Wolfgang Eder
„Viele hängen noch an den Hochöfen“

PremiumDer Präsident des Weltstahlverbandes und Voestalpine-Chef erläutert im Interview den eigentlichen Wert von Stahl, warum Europa an Attraktivität verliert und es in 20 Jahren keine aktiven Hochöfen mehr geben könnte.

WienWolfgang Eder ist um klare Worte selten verlegen: Der 63-jährige Stahlmanager lässt nicht locker, wenn es um Belastungen seiner Branche durch Entscheidungen der Politik für mehr Klimaschutz und den Ausbau der erneuerbaren Energien geht. Der Jurist Eder kann sich Kritik aber auch an der eigenen Branche leisten. Schließlich arbeitet die österreichische Voestalpine dank frühzeitiger Spezialisierung deutlich profitabler als die Konkurrenz. Zur Zeit des telefonisch geführten Interviews sitzt Eder in Linz, dem Stammsitz des Konzerns. 

Herr Eder, werden wir in 20 Jahren in Europa noch einen Hochofen sehen, der nicht als Industriedenkmal dient?
Wenn ich mir die vergangenen zehn Jahre...

 
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