Weniger Innovationen, schwächeres Wachstum
Schwere Zeiten für Big Pharma

PremiumDen großen Pharmakonzernen gehen die Innovationen aus, das Wachstum schwächt sich ab. Auch der Trick, mit Preiserhöhungen den Umsatz zu steigern, versagt zunehmend – weil selbst in den USA der Widerstand zunimmt.

FrankfurtDie Erleichterung bei Pharmainvestoren war groß, als Anfang November Donald Trump überraschend zum neuen Präsidenten der USA gewählt wurde und zugleich in Kalifornien ein Volksentscheid zugunsten stärkerer Preisrestriktionen scheiterte. Trump gilt als weniger gefährlich für die Branche als seine Kontrahentin Hillary Clinton, die im Wahlkampf heftig gegen die aggressive Preispolitik etlicher Hersteller gewettert hatte. Pharmawerte legten kräftig zu am Tag nach der Wahl.

Doch inzwischen wird mehr und mehr deutlich, dass Trumps Wahlerfolg vielleicht Schlimmeres verhindert, die Branche aber nicht vor grundlegenden Herausforderungen bewahrt. Ungeachtet der US-Wahl haben sich die Perspektiven für die Medikamentenhersteller 2016 eher eingetrübt. Entsprechend verhalten...

 
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