Weniger Neuwagen
Automarkt im Abwärtssog

Der deutsche Automarkt hat im Mai wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Laut Kraftfahrtbundesamt wurden 4,8 Prozent weniger Neuwagen zugelassen als ein Jahr zuvor. Einzelne Marken wie Porsche und Audi konnten aber zulegen.
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FlensburgJetzt erreicht die Auto-Absatzkrise in Europa auch Deutschland: Im Mai brach die Zahl der Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent auf 290.000 ein. Im April war der deutsche Automarkt dagegen noch um drei Prozent gewachsen. In den ersten fünf Monaten zusammen liegt der deutsche Pkw-Markt mit 1,34 Millionen Stück nur noch um 0,3 Prozent im Plus, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Montag in Flensburg mitteilte.

Bisher hatte sich Deutschland erfolgreich gegen die Auto-Absatzkrise in Europa gestemmt. In der gesamten EU waren die Autoverkäufe bis Ende April um fast 7 Prozent zurückgegangen, in Krisenländern wie Frankreich und Italien sogar um jeweils rund 20 Prozent. Von den großen Auto-Ländern wies bis April nur Großbritannien noch schwarze Zahlen auf.

Vor allem in den Mittelmeerländern drücken hohe Arbeitslosigkeit, fallende Staatsausgaben und unsichere Aussichten vieler Unternehmen die Nachfrage nach Neuwagen. Das spüren Hersteller wie Fiat, Peugeot oder Renault besonders stark, die mit ihren Kleinwagen die Märkte am Mittelmeer beherrschen.


Dagegen haben sich vor allem die deutschen Premium-Hersteller bisher vom Abwärtstrend abgekoppelt. Sie verkaufen weniger an Privatkunden, sondern sind stark bei Geschäftswagen und vor allem im Export.

In Deutschland ist es im Mai ähnlich: Audi und Porsche legen gegen den Trend kräftig zu, Mercedes ist unverändert, nur BMW verliert über fünf Prozent.

Noch schlimmer lief es für den angeschlagenen Hersteller Opel mit einem Rückgang von elf Prozent. Citroen verlor 21 Prozent, Peugeot 17 Prozent und Fiat 19 Prozent. Auch am größten Hersteller Volkswagen geht der Abwärtstrend nicht mehr vorbei: Die Hauptmarke VW liegt fast sieben Prozent im Minus.

Agentur
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Aha, wieder einmal die Geschäftswagen. Firmenwagen sind nichts anderes als eine Subvention auf Kosten aller Steuerzahler. Warum nicht auch eine Firmen-Waschmaschine, einen Firmen-Rasenmäher, ein Firmen-TV. Gleichbehandlung für alle Branchen. Alternative: Weg mit der Firmenwagen-Regelung und den Abschreibungsmöglichkeiten. Wer ein teures und großes Auto möchte, kann sich gern eins kaufen - aber bitte auf eigene Kosten. Wie z.B. in Frankreich. Es ist skandalös, dass unser Staat dies noch zulässt - er könnte Milliarden zusätzliche Steuern einnehmen.

  • Mit Griechenland und Italien muss man kein Mitleid haben. Spanien hat ein Schuldenstand von 68% (in D-82%) und Madrid hat die Defizitgrenze von 3% erst in 2009 gebrochen. Im Gegensatz zu Italien und Griechenland war die Kreditaufnahme in Spanien minimal-vor Lehman Bros. war der Schuldenstand bei 49%. Das die Imobilienblase nicht korrigiert worden ist und jetzt eine Bankenrettung erfordert welche die Schuldenquote auf über 80% erhöhen wird ist durchaus ein Kritikpunkt. In Spanien werden jedoch weder Steuern hinterzogen wie in GR und IT, noch ist 30% der Wirschaft in der Hände der Mafia. Spanien hat nach D den größten Technologievorsprung in EE in Europa. Handelsbaltt ist eine Zeitung welche Sie anscheinend überfordert-sonst hätten sie nicht in die 'Bild' Sprache geschrieben. Bevor Ihnen die Tränen kommen oder nicht und vor allem bevor man sich äußert, muss man sich auch informiert haben. Aber es gibt auch Menschen, welche den Andrang verspüren, einfach mal 'etwas' zu sagen ohne großartig nachgedacht zu haben. Man ist gut beraten diese zu ignorieren, da sie nichts konstruktives beitragen.

  • Ja, die armen, armen Spanier. Mir kommen die Tränen!

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