Werftenverbund hat Jahresumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro
Werftenfusion kann vom Stapel laufen

Die Thyssen-Krupp Werften und die Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) sollen zu einer neuen Gruppe zusammengeführt werden. Der Thyssen-Krupp-Aufsichtsrat hat am Freitag der Fusion zugestimmt.

HB ESSEN/KIEL. Die neue Gruppe soll unter der Führung der Thyssen-Krupp Marine Systems AG stehen. Vor dem Vollzug der Fusion müssten aber noch der Aufsichtsrat der Thyssen-Krupp AG und die Kartellbehörden zustimmen, teilte das Unternehmen in Essen mit.

Thyssen-Krupp sowie der US-Investor und HDW-Eigner One Equity Partners (OEP) hatten sich Anfang Oktober nach monatelangen Verhandlungen auf die Bildung eines deutschen Werftenverbundes geeinigt. Der neue Werftenverbund steht nach Mitteilung des Essener Konzerns für einen Jahresumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit 9 300 Mitarbeiter.

Geschäftsführer soll der Vorsitzende der Geschäftsführung der Thyssen-Krupp Werften, Klaus Borgschulte, werden. Der Sitz der Thyssen-Krupp Marine Systems AG wird Hamburg sein.

Laut Vertrag wird OEP für 100 Prozent der Anteile an der HDW 25 Prozent der Anteile an der Thyssen-Krupp Marine Systems AG und 220 Millionen Euro in bar erhalten. Der Betrag soll aus Barmitteln der neuen Werftengruppe finanziert werden. Thyssen-Krupp hält demnach 75 Prozent der Anteile an Thyssenkrupp Marine Systems und übernimmt die industrielle Führung.

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