Premium Werftenverbund zwischen Italien und Frankreich Europas neuer Rüstungsgigant

Frankreich und Italien wollen ihre militärischen und zivilen Werften zusammenschließen. Die Schlagkraft der neuen Allianz wäre groß – und würde die Konkurrenz aus Deutschland enorm unter Druck setzen.
Werftenverbund ohne deutsche Unternehmen. Quelle: Jean Claude MOSCHETTI/REA/laif
Hubschrauberträger der Mistral-Klasse in Saint-Nazaire

Werftenverbund ohne deutsche Unternehmen.

(Foto: Jean Claude MOSCHETTI/REA/laif)

Paris, Rom Europas Rüstungsindustrie der Meere konsolidiert sich, aber vorerst ohne Deutschland. Frankreich und Italien wollen ihre zivilen und militärischen Werften zusammenschließen. Wie französische Regierungskreise dem Handelsblatt bestätigten, soll beim bilateralen Gipfel am Mittwoch in Lyon eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet werden. „Der italienische Regierungschef Gentiloni und Präsident Macron werden sie selber vorstellen“, hieß es am Montag in Paris. Der Verbund werde auf italienischer Seite Fincantieri, auf französischer die zivile STX in Saint-Nazaire sowie die Marinewerft Naval Group (Ex-DCNS) umfassen. Zunächst wird Fincantieri 51 Prozent von STX übernehmen. Die Details bezüglich der Marinewerften sind noch in Arbeit.

 
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