Werke schreiben Verlust
Autozulieferer Mahle geht shoppen

PremiumDeutschlands viertgrößter Autozulieferer Mahle steht unter Druck: Viele Werke machen Verlust – und die Hersteller wollen weiter sparen. Die Schwaben brauchen ein zweites Standbein – und planen eine Milliardenübernahme.

StuttgartDie Makel des Milliardenkonzerns verstecken sich in der Provinz. In Rottweil am Rand des Schwarzwalds, im fränkischen Gaildorf und im brandenburgischen Wustermark. Der Autozulieferer Mahle, mit zehn Milliarden Euro Umsatz Nummer vier in Deutschland, baut dort Zylinderkolben, Ventilteile oder Nockenwellen für Benzin- und Dieselmotoren.

Das Problem: Viele Werke decken ihre Kosten nicht. Für etwa die Hälfte der zwei Dutzend deutschen Mahle-Produktionen rechnete das Unternehmen Ende 2014 mit negativen Betriebsergebnissen, erfuhr das Handelsblatt. Im schlimmsten Fall könnten die defizitären Werke das gesamte deutsche Mahle-Ergebnis ins Minus reißen. Konzernchef Heinz K. Junker ließ ausrichten, dass die „Standorte in West- und Mitteleuropa...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%