Werksschließung droht
Protestwelle gegen GM-Sparpläne

Während die Warnstreikwelle bei Opel auf der einen Seite immer mehr Werke erfasst hat der Mutterkonzern General Motors (GM) andererseits in den Verhandlungen um den Erhalt des Werks in Portugal den Arbeitnehmern und der Regierung eine letzte Frist gesetzt.

HB RÜSELSHEIM/LISSABON/DETROIT. Aus Protest gegen weiteren Stellenabbau und drohende Werksschließungen sollen in der nächsten Woche in ganz Europa die Protestaktionen noch verstärkt werden. Der europäische Betriebsrat erwartet finanzielle Einbußen für den Konzern. „Der Sprung in die schwarzen Zahlen hängt am seidenen Faden“, sagte der europäische Betriebsratschef Klaus Franz am Freitag. „Wir wollen weder das Unternehmen noch die Marke schädigen, aber wir fordern, dass die GM-Führung mit uns konstruktiv verhandelt.“

General Motors Europa mit den Marken Opel, Vauxhall und Saab will nach Jahren hoher Verluste in diesem Jahr wieder Gewinne erzielen. Ein GM-Sprecher wollte die finanziellen Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen nicht beziffern....

 
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