Wert der Anteile unklar
RAG-Börsengang nicht gesichert

Trotz des vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Bund in Auftrag gegebenen Gutachtens über die Folgekosten des Steinkohlenbergbaus ist der Börsengang des Ruhrkonzerns RAG nach einem Medienbericht nicht gesichert.

HB HAMBURG/DÜSSELDORF. Die Haupteigentümer der RAG, die Konzerne RWE, ThyssenKrupp und Eon, zögerten noch, ihre RAG-Anteile gegen einen symbolischen Preis von einem Euro abzugeben, schreibt das Magazin „Der Spiegel“. Zurzeit stehe für sie nicht einmal annähernd fest, welchen Wert die Anteile überhaupt haben. Ein begonnenes Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young solle erst kurz vor der Entscheidung über einen RAG-Börsengang abgeschlossen werden.

Nach Angaben des Magazins ergeben die vorläufigen Schätzungen der Gutachter je nach Szenario Abweichungen zu den RAG-Vorstellungen von rund 200 Millionen Euro bis hin zu hohen dreistelligen Millionenbeträgen. Die erheblichen Differenzen resultierten aus der Tatsache, dass entscheidende Faktoren wie etwa die Anschlussfinanzierung des Bergbaus in NRW noch ungeklärt seien.

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