Westeuropa
PKW-Absatz bricht ein

Die schwächelnde Konjunktur und geschlossene Türen über Ostern machten Autohändlern im März zu schaffen: Der Pkw-Absatz in Westeuropa ist im vergangenen Monat um mehr als zehn Prozent eingebrochen. Besonders gravierend war der Rückgang in zwei Ländern. Ein deutsches Unternehmen kann nach wie vor am meisten verkaufen.

HB FRANKFURT. In den 15 westlichen EU-Staaten und den drei Efta-Ländern Norwegen, Schweiz und Island gingen die Neuzulassungen um 10,2 Prozent zurück, wie der Herstellerverband ACEA am Dienstag berichtete. In den meisten Ländern hatte der März wegen der frühen Osterferien zwei, in Deutschland sogar drei Verkaufstage weniger als der Vorjahresmonat. Der Zuwachs um 3,5 Prozent in Osteuropa konnte dies nicht wettmachen: Europaweit gingen die Neuzulassungen im März um 9,5 Prozent zurück.

Im ersten Quartal wurden damit in ganz Europa 1,7 Prozent weniger Pkw verkauft. Während der Absatz in Westeuropa und den Efta-Staaten um 2,8 Prozent nachgab, stiegen die Verkaufszahlen in Osteuropa um 14,7 Prozent. Die größten Rückgänge verzeichneten Spanien (minus 15,3 Prozent) und Italien (minus zehn Prozent) in den ersten drei Monaten. In beiden Ländern dämpften neben der schwachen Konjunktur auch das Auslaufen von Verschrottungsprämien für Altautos die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen. In Deutschland brach der Pkw-Absatz im März um 14,4 Prozent ein, lag in den ersten drei Monaten aber noch mit 2,6 Prozent im Plus.

Marktführer in Europa blieb mit großem Abstand Volkswagen mit 783,152 verkauften Fahrzeugen im ersten Quartal, einem Minus von 2,6 Prozent zum Vorjahr. Die französische PSA Peugeot Citroen Group und die US-Konzerne Ford und GM mussten allesamt noch höhere Abstriche hinnehmen. Gegen den Markttrend konnte BMW seinen Absatz im ersten Quartal um 11,2 Prozent steigern, Daimler verbuchte ein Plus von fünf Prozent.

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