Westinghouse-Insolvenz
Toshibas globaler Atom-Traum ist geplatzt

Milliardenverluste in der US-Atomsparte Westinghouse haben Toshiba an den Rand des Ruins gebracht. Nun schickt der Konzern sein Sorgenkind in die Pleite – und will sich mit einer Radikalkur gesundschrumpfen.

TokioDer japanische Traditionskonzern Toshiba hat seinen Traum, der weltweit größte Atomkraftwerksbauer zu werden, zu Grabe getragen. Am Mittwoch beschloss der Vorstand in Japan, Gläubigerschutz für den Kern seiner AKW-Sparte, den amerikanischen Kraftwerksbauer Westinghouse, zu beantragen. Mitbetroffen ist Toshiba Nuclear Energy Holdings in Großbritannien.

Der dramatische Schritt ist politisch hochbrisant. Denn er stürzt wichtige Kraftwerksprojekte in den USA und Großbritannien in große Schwierigkeiten. Bisher ist noch unklar, wie sich Westinghouse sanieren kann. Aber die Toshiba-Chefs sah offenbar keine andere Möglichkeit, den überraschenden finanziellen Fall-out seines Atomgeschäfts zu begrenzen, der die Ikone der Japan AG an den Rand des Ruins gedrängt...

 
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