Wohnwagenhersteller
Absatzkrise für Bürstner

Angesichts von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrisen scheut sich das europäische Ausland vor Investitionen. Darunter leidet nun auch Reisemobilhersteller Bürstner und erwartet einen Absatzrückgang von bis zu 18 Prozent.
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KehlDer Reisemobil- und Wohnwagenhersteller Bürstner leidet unter wirtschaftlichen Unsicherheiten im europäischen Ausland. In den Exportmärkten gebe es eine große Kaufzurückhaltung, sagte Geschäftsführer Klaus-Peter Bolz am Donnerstag im badischen Kehl. Verbraucher scheuten sich angesichts von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrisen vor Investitionen.

Der Absatz gehe deutlich zurück. Dies gelte vor allem für Spanien, Italien und Frankreich, aber auch für die Niederlande. Im Inland sei der Markt weitgehend stabil. Ausgleichen könne er die Verluste im Ausland aber nicht. Dieser Trend werde anhalten.

Das knapp 1100 Mitarbeiter zählende Unternehmen rechnet den Angaben zufolge im laufenden Geschäftsjahr (bis 31. August) mit 15 bis 18 Prozent Absatzrückgang. Der Umsatz werde auf 280 Millionen Euro sinken. Im Jahr zuvor hatte er 334 Millionen Euro betragen. Der Gewinn gehe deutlich stärker zurück, sagte Bolz. Dennoch schreibe das Unternehmen weiter schwarze Zahlen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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