Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Juli 2004
Auslandsgeschäft bewahrt Industrie vor Umsatzminus

Die deutsche Industrie hat im Juli 1,2 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahr. Ohne das hervorragende Auslandsgeschäft wäre die Bilanz allerdings negativ ausgefallen. Die Zahl der Beschäftigten nahm ab.

HB WIESBADEN. Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus haben Ende Juli sechs Millionenen Menschen Arbeit gegeben, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Das waren 118 200 oder 1,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Gesamtumsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,2 Prozent auf 118,3 Milliarden Euro. Dabei stieg der Auslandsumsatz um 4,8 Prozent auf 46,5 Milliarden Euro, der Inlandsumsatz verringerte sich um ein Prozent auf noch 71,8 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Zahl der im Juli geleisteten Arbeitsstunden um 4,3 Prozent auf 782,3 Millionen ab, wie das Amt mitteilte. Die Lohn- und Gehaltssumme lag bei 18,2 Milliarden Euro und damit 1,1 Prozent unter dem Vorjahr.

Überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen zum Vorjahr verbuchten Betriebe in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 8,0 Prozent. Die Hersteller von Büromaschinen, Datenverarbeitungsmaschinen und Elektrotechnik setzten 5,1 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Der Maschinenbau konnte seinen Umsatz insgesamt um 3,4 Prozent erhöhen. Deutliche Einbußen verzeichneten dagegen die Hersteller von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten oder Sportgeräten, die 6,1 Prozent weniger Umsatz machten. Das Textil- und Bekleidungsgewerbe setzte 5,8 Prozent weniger um als im Vorjahr.

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