Zahlen für die ersten neun Monate
Dürr steckt in der Verlustzone

Der Anlagenbauer Dürr hat in den ersten neun Monaten des Jahres Verlust gemacht. Nächstes Jahr soll alles besser werden.

HB STUTTGART. Insgesamt habe sich ein Fehlbetrag von 4,6 Mill. Euro ergeben, teilte die Dürr AG am Donnerstag in Stuttgart mit. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Plus von 3,3 Mill. Euro erzielt worden. Vor Zinsen und Steuern erwirtschaftete der Konzern 22,6 Mill. Euro (minus 18 Prozent). Die Umsätze schrumpften in den drei Quartalen bis Ende September auf 1,154 Mrd. Euro; im Vorjahr hatte Dürr mit Hilfe eines Großauftrags Erlöse von 1,356 Mrd. Euro erzielt.

Dürr ist auf Lackieranlagen und Endmontagesysteme spezialisiert Schulden von 312 Millionen Euro lasten auf dem Unternehmen.

Bis Jahresende rechnet Dürr mit einem Umsatz von 1,7 Milliarden Euro und wird damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,9 Milliarden Euro bleiben. Der Auftragsseingang soll leicht über Vorjahr liegen und damit auf mehr als 1,6 Milliarden Euro steigen.

Die Verschuldung wird im vierten Quartal durch Mittelzuflüsse aus dem Verkauf des Geschäftsfelds Mess- und Prozesstechnik auf rund 200 Millionen Euro sinken. In die Gewinnzone will Dürr im kommenden Jahr mit einer verkleinerten Belegschaft und geringeren Kosten zurückkehren.

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