Zahlen für die ersten neun Monate
Vogelgrippe beflügelt Roche

Angetrieben von den Arzneimittelverkäufen hat der Schweizer Konzern Roche in den ersten neun Monaten eine deutliche Umsatzsteigerung verbucht.

dpa-afx BASEL. In lokalen Währungen stiegen die Erlöse in der Gruppe um 17 Prozent auf 25,442 Mrd. Schweizer Franken. Der Pharmaumsatz habe sich in lokalen Währungen um 22 Prozent auf 19,434 Mrd. Franken verbessert, teilte Roche am Mittwoch in Basel mit.

Mit dem Ergebnis übertraf der Novartis-Konkurrent die durchschnittlichen Analystenschätzungen, die beim Gesamtumsatz von 25,186 Mrd. Franken ausgegangen waren und in der Pharmasparte 19,178 Mrd. Franken erwartet hatten. In der Pharmasparte habe Roche das weltweite Marktwachstum um mehr als das dreifache übertroffen, sagte Konzernchef Franz Humer.

Wegen der Angst vor einer Grippe-Pandemie konnte Roche den Umsatz mit seinem Grippemittel Tamiflu weltweit auf 859 Mill. Schweizer Franken steigern. Roche zeigte sich am Vortag bereit, an Regierungen oder Unternehmen Unterlizenzen zu vergeben, um bei einer möglichen Vogelgrippe-Pandemie die globale Nachfrage besser befriedigen zu können. 2005 erwartet der Konzern mit dem Mittel einen Umsatz von 1 Milliarde Franken.

In der Division Onkologie erzielte Roche mit dem Krebsmittel der Biotech-Tochter Genentech, Avastin, einen Umsatz von 1,1 Mrd. Franken. "Das für die Erstbehandlung von Patienten mit fortgeschrittenen Dickdarmkrebs zugelassene Avastin wird schrittweise in Europa und weiteren Ländern eingeführt", sagte Konzernchef Franz Humer.

Mit einem nur einstelligen Umsatzwachstum erzielte die Sparte Diagnostik in den ersten neun Monaten ein Plus von vier Prozent auf 6,0 Mrd. Franken.

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