Zeitungsbericht
Brasilianische CSN will Hilfe für Thyssen-Deal

Thyssen-Krupp will sich von Werken in Brasilien und den USA trennen. Um ein Angebot abgeben zu können buhlt der brasilianische Stahlkonzern CSN einem Bericht zufolge bei der Regierung um Hilfe.
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Sao PauloDer brasilianische Stahlkonzern CSN bemüht sich einem Zeitungsbericht zufolge bei der Regierung um finanzielle Hilfen für den Erwerb der zum Verkauf stehenden Werke von ThyssenKrupp. Die staatliche Entwicklungsbank BNDES solle die verlustreichen Anlagen in Brasilien und den USA finanzieren, berichtete die Zeitung "Valor Economico" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Bank könne sich im Zuge der Transaktion an dem Werk in Brasilien beteiligen. Als Sicherheit biete CSN Anteile, die der Konzern an dem Konkurrenten Usiminas hält. Weder CSN noch die Bank wollten zu dem Bericht Stellung nehmen.

ThyssenKrupp will für die beiden Werke mindestens den Buchwert von sieben Milliarden Euro kassieren. Einige Analysten haben den Wert eher auf drei bis vier Milliarden Euro beziffert. In den kommenden Tagen wird ThyssenKrupp wohl die ersten unverbindlichen Angebote prüfen können.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen werden voraussichtlich Weltmarktführer Arcelor Mittal sowie U.S. Steel, die südkoreanische Posco, Nippon Steel aus Japan und die chinesische Baosteel Offerten einreichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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