Zementhersteller
Dyckerhoff ächzt unter Preisdruck

Der Zementhersteller Dyckerhoff muss nachlassende Gewinne hinnehmen. Das Unternehmen spürt den Preisdruck auf dem Markt. Der Umsatz stagniert.
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HB STUTTGART. Deutschlands zweitgrößter Zementhersteller Dyckerhoff muss seinen Kunden wegen der schwachen Baukonjunktur weiterhin Preiszugeständnisse machen und deswegen Gewinneinbußen wegstecken. Von Januar bis September habe sich der Nachsteuergewinn auf 50 Millionen Euro nahezu halbiert, teilte der von der italienischen Buzzi Unicem kontrollierte Konzern am Montag in Wiesbaden mit.

Der Umsatz stagnierte mit 1,07 Milliarden Euro in etwa auf dem Niveau des krisenbedingt schwachen Vorjahreszeitraums. „Während der Absatz in einem Großteil der Dyckerhoff-Märkte stieg, gaben die Preise in nahezu allen Regionen nach“, räumte der Vorstand ein.

Auch im vierten Quartal sieht der kleinere Konkurrent des deutschen Branchenführers HeidelbergCementnoch kein Licht am Ende des Tunnels. Der Umsatz werde 2010 rund 1,4 Milliarden Euro erreichen und damit nicht über das Krisenjahr 2009 hinauskommen. Abermals seien deutliche Gewinneinbußen zu erwarten.

Die operative Marge (Ebitda) werde knapp 18 Prozent erreichen. 2009 hatte Dyckerhoff noch eine Ebitda-Rendite von mehr als 21 Prozent erwirtschaftet, bereinigt um den positiven Sondereffekt aus der Senkung einer Kartellbuße hatte die Marge noch mehr als 19 Prozent betragen. Auf das Ergebnis drücken auch höhere Finanzierungskosten durch ein im vergangenen Jahr aufgenommenes Schuldscheindarlehen.

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