Zu sehr auf eigenen Verdienst geachtet
Wissenschaftler kritisiert Manager

Manager in deutschen Unternehmen haben in den vergangenen Jahren zu sehr auf den eigenen Verdienst und zu wenig auf den Gesamterfolg des Betriebes geachtet. Das sagte Ulrich Thielemann, stellvertretender Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen, dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. "Ein Manager, der eine exorbitante Vergütung für sich reklamiert, hat sich dadurch als integre Führungskraft im Grunde bereits diskreditiert", betonte der Wissenschaftler.

Sich ausschließlich für den Shareholder-Value zu entscheiden, wäre falsch. Der Blick sollte auf das gesamte Unternehmen gehen. Thielemann glaubt, dass die öffentliche Kritik an Managern zunehmen wird, wenn sie auch in Zukunft hohe Millionen-Gehälter für sich verlangen. Es gebe wahrscheinlich niemanden, der so viel zusätzlich leisten könne, dass er 100mal mehr verdiene als der Durchschnitt der restlichen Mitarbeiter.

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