Zukauf von 129 SB-Warenhäusern
Rewe plant Großeinkauf in Italien

Der Kölner Rewe-Konzern steht offenbar kurz vor einem bedeutenden Zukauf in Italien. Wie das Handelsblatt (Freitagsausgabe) aus Unternehmenskreisen erfuhr, will Deutschlands zweitgrößter Händler über seine Italientochter Standa den Wettbewerber Esselunga erwerben.

HB DÜSSELDORF. Mit dem Zukauf der 129 SB-Warenhäuser würde sich der Umsatz von Rewe um fast fünf Milliarden Euro auf 36 Milliarden Euro erhöhen. Das 1957 gegründete Mailänder Unternehmen, das seine Standorte vor allem in Norditalien betreibt, besitzt in dem südeuropäischen Land einen Marktanteil von acht Prozent.

Ein Rewe-Firmensprecher in Köln wollte sich auf Anfrage zu den Spekulationen nicht äußern. Gleichwohl bezeichnete er Italien als einen interessanten Wachstumsmarkt, auf dem Rewe gezielt investieren wolle.

Schon 2001 hatte der Kölner Lebensmittelkonzern von der Firmengruppe Silvio Berlusconis die heruntergewirtschaftete Supermarktkette Standa übernommen. Nach einer harten Umstrukturierung schaffte sie 2006 erstmals schwarze Zahlen. Auch Esselunga ist für Rewe kein Unterbekannter. Gemeinsam mit dem Familienkonzern starteten die Kölner 1994 die Discountkette Penny in Italien. Fünf Jahre später allerdings verabschiedete sich Esselunga aus dem Joint Venture.

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