Zulieferer fällt aus
Erdbeben trifft Japans Autobauer

Das Erdbeben zu Wochenbeginn in Japan droht, die Autoindustrie des Landes lahm zu legen. Denn ein wichtiger Zulieferer ist ob der Schäden an seiner Fabrik ausgefallen. Bei Toyota, Nissan, Honda und Subaru sieht es nach ersten Meldungen besonders schlimm aus. Speziell Toyota hat eine ähnliche Situation aber schon einmal durch einen klugen Einfall gemeistert.

TOKIO. Zulieferer Riken mit einem Jahresumsatz von 78 Mrd. Yen (450 Mill. Euro) kann die Produktion in seinem Werk nahe der stark zerstörten Stadt Kashiwazaki vorerst nicht wieder aufnehmen. Das Unternehmen stellt unter anderem Dichtstoffe her, die in Getrieben zum Einsatz kommen. Der Marktanteil des Unternehmens liegt in Japan bei 70 Prozent, die ganze Branche ist Kunde.

„Derzeit ist an eine Wiederaufnahme der Produktion gar nicht zu denken“, wird ein Riken-Manager aus der Krisenregion zitiert. „Wenn wir morgen keine Lösung finden, dann könnte die Herstellung von Motorrädern und Autos schon kommende Woche zum Stillstand kommen“, sagte am Dienstag einem Zeitungsbericht...

 
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