Zusätzliche Silizium-Lieferung
Q-Cells-Prognose treibt Kurs in die Höhe

Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells hat seine Prognose erneut angehoben. Anlass war der Abschluss eines neuen Silizium-Liefervertrags. Dank der zusätzlichen Mengen des knappen Rohstoffes, soll die Produktion von kristallinen Solarzellen 2010 etwa 50 Prozent höher ausfallen als bislang geplant. Das hat Folgen für den Umsatz. Auch die Aktie reagierte entsprechend.

HB DÜSSELDORF. Nach dem Abschluss eines weiteren Silizium-Liefervertrags mit dem kanadischen Unternehmen BSI will die Q -Cells Zellen mit einer Leistung von mehr als 1,5 Gigawatt (GW) hergestellen. Bislang war der Konzern lediglich von mehr als einem GW ausgegangen. Das TecDAX-Unternehmen aus dem ostdeutschen Thalheim ist nach eigenen Angaben bereits heute der größte Solarzellen-Produzent weltweit.

Für 2008 rechnet Q -Cells nun mit einem Wachstum in der kristallinen Produktion auf 570 Megawatt (MW) nach 389 MW im Vorjahr. Bisher waren die Planungen lediglich von 540 MW ausgegangen. Der Umsatz wird den neuen Prognosen zufolge deshalb 1,275 Milliarden Euro betragen und die bisherigen Schätzungen von rund 1,2 Milliarden Euro überschreiten.

Auch die Aktie des Solarzellen-Herstellers reagierte entsprechend. Am Morgen lag sie mit einem Kurswert von 55,78 Euro 8,61 Prozent im Plus.

Die EBIT-Marge soll 2008 rund 20 Prozent erreichen und damit etwas unter dem letztjährigen Niveau von 23 Prozent liegen. Vor Berücksichtigung des Ergebnisbeitrages aus der REC-Beteiligung strebt das Unternehmen eine Umsatzrendite von 14 Prozent an. Für das Jahr 2009 erwartet Q -Cells nun einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro. Bislang hatte der Konzern lediglich 1,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Hierzu soll unter anderem auch der Ausbau des Produktionsstandorts in Malaysia beitragen.

Nach Angaben von Q -Cells soll auch vor dem Hintergrund des neuen Silizium-Vertrages nun auch eine eigene Waferfertigung in Malaysia entstehen, die in diesem Jahr aufgebaut wird. Die Produktionskapazität soll in einer ersten Stufe bei mehr als 300 MW liegen und damit der Kapazität der Zellfertigung vor Ort entsprechen.

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